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Alt 01.11.2018, 07:39
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AndreasB AndreasB ist offline
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AndreasB wird schon bald berühmt werden
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@protonenbeschleuniger

Du beschreibst eine Arbeitsumgebung, wo offenbar jeder vor sich hin werkeln darf. Es gibt keinen übergeordneten Entscheider, der sich den Zeitbedarf für das aktuelle System bei allen, wirklich allen, die damit arbeiten ansieht. Inklusive der beauftragten Agenturen. Und der dann den potentiellen ökonomischen Nutzen von Guidelines und von hochwertigem Code ermitteln lässt.


Ich kann das für spiegel.de nicht beurteilen.

Guidelines für HTML und CSS (die ja in meinem Beispielcode nur implizit drin stecken) betrachte ich nicht als Mikrooptimierung, da sie ganz im Gegenteil nicht am Kleinklein ansetzen. Sondern das Fundament bilden.


Zu Deinem Flashbeispiel:
Ja, zu dieser Zeit war das sicher so. Aber wir schreiben jetzt 2018. Auch der letzte Entscheider sollte mitbekommen haben, das guter Code ökonomische Vorteile bringt. Insbesondere, wenn man Inhalte auf verschiedenste Weise ausgibt: als Papiermagazin, in einer mobilen App, im Browser, als e-Paper.



Danke für Deine eigene Einschätzung zur Code-Qualität und dass Du sie durchaus teilst bzw. meine nicht als gänzlich falsch ansiehst.


Ich wollte in diesem Thread nicht über die internen Entscheidungsstrukturen beim Spiegel spekulieren. Dazu fehlen mir die Kenntnisse.

Mir ging es mehr darum, zu lesen, was z.B. ein erfahrener CMS-Entwickler für einen Output liefern würde, wenn er vom Spiegel den Auftrag bekäme "Liefere uns hochwertigen, gut wartbaren modernen Code. Fasse Deine Ziele in Form von Guidelines gut verständlich zusammen."
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