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Seite neu laden Sie müssen hungern? Das tut uns leid, aber wir sind nur das Sozialamt

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Alt 06.05.2008, 16:03
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sjBlack ist in Verruf geraten
Standard Sie müssen hungern? Das tut uns leid, aber wir sind nur das Sozialamt

Einer meiner Freunde ist 23 und konnte seine Schule nicht fertig machen, weil seine Eltern ihn einfahc mal auf die Straße gesetzt hatten. Der hatte sich aber durchgeboxt und etwas spät herausgefudnden, dass Schülern bis 25J. Unterkunft bei ihren Eltern oder Ersatzweise eine vom Sozialamt zugewiesene Wohnung auf Kosten dieser zusteht. Joah, dafür konnte das Sozialamt ja nichts, aber dafür:

Sozialamt - Erfahrungsbericht - Sie hungern? Das tut uns leid.

Zitat:
++++ Ich hätte nie gedacht, dass es mal dazu kommen würde ++++

Ich bin Akademikerin und konnte mich viele Jahre lang durch Bafög und Studentenjobs problemlos finanziell über Wasser halten. Doch nach dem Studium fand ich keinen Job, und es wurde plötzlich auch verdammt schwer, einen Hilfsjob oder dergleichen zu ergattern. Entweder wurden Studis bevorzugt, oder ich war zu jung, zu alt, überqualifiziert oder es fehlten mir entscheidende Kenntnisse. Und einen Führerschein habe ich leider auch noch nicht. Um von der Straße wegzukommen, nahm ich dann an einer 10-monatigen Weiterbildung teil, die vom ESF gefördert wurde. Somit hatte ich einen Unterhalt, mit dem ich einigermaßen über die Runde kam. Dann ging auch dieser Kurs zu Ende, und ich fand einfach keinen Job, fragt nicht, woran es lag. Ich bewarb mich in den neuen und den alten Bundesländern – nichts zu finden. Allerdings muss ich hinzufügen, dass ich wegen meinen Eltern relativ ortsgebunden bin. Ich könnte also nicht ins Ausland gehen oder nach Köln ziehen.
Naja, dann lernte ich meinen jetzigen Lebenspartner kennen, und wir wollten zusammenziehen. Da ich nur eine 1 Raumwohnung hatte und er zu weit weg wohnte, mussten wir uns in meiner Stadt eine größere Wohnung suchen. Der Umzug und das Anschaffen diverser Einrichtungsgegenstände kosteten natürlich Geld. Mein Partner hatte ebenfalls an einer Weiterbildung teilgenommen, fand aber danach auch keinen Job. Also blieben uns nur sein Arbeitslosengeld, die finanzielle Unterstützung durch unsere Eltern und meine Ersparnisse.
Irgendwann konnte es so aber nicht mehr weitergehen. Der Weg zum Sozialamt musste einfach sein, obwohl uns das überhaupt nicht leicht fiel. Ich fühlte mich wie eine Versagerin, weil ich nun die Hilfe von dieser Behörde in Anspruch nehmen musste.
++++ Die erste Zeit war unkompliziert ++++

Am Anfang war alles relativ einfach. Wir mussten einen Antrag ausfüllen, diverse Nachweise mitbringen (u.a. die Kopien aller Kontoauszüge des letzten Vierteljahres) und bekamen daraufhin 269,00 Euro inklusive Wohngeld für uns beide bewilligt. Ihr fragt euch jetzt vielleicht, warum nur 269,00 Euro? Eigentlich hatte man für mich einen Bedarf von 500 Euro berechnet, aber da das volle Arbeitslosengeld meines Partners angerechnet wurde, blieb davon nicht mehr viel übrig. Nach der Bewilligung ging alles 9 Monate lang gut. Wir bekamen eine extra Zahlung für Kleidung, bekamen die Sozialhilfe aufs Konto überwiesen und mussten nur selten vorsprechen, solange wir einmal monatlich unsere Bewerbungsnachweise (Stempel vom Arbeitsamt, und pro Person mindestens 6 gültige Bewerbungsnachweise) abgaben. Auch die GEZ-Befreiung bekamen wir problemlos gleich mit. Das klingt jetzt vielleicht alles ganz easy, aber es ist nicht besonders angenehm, von diesen Zahlungen abhängig zu sein.

++++ Menschen zweiter Klasse ++++
Obwohl die meisten unserer wechselnden Sachbearbeiterinnen recht nett waren, kamen wir uns häufig wie Menschen zweiter Klasse vor. Mein Partner wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass er für seine Kinder (aus erster Ehe) unterhaltspflichtig sei und den Zahlungen nachkommen müsse. Aber gleichzeitig rechneten sie sein Einkommen voll auf meine Sozialhilfe an, da er auch für mich unterhaltspflichtig war. Da blieb kein Geld mehr übrig, um Unterhalt zu zahlen. Im BSHG (Bundessozialhilfegesetz) steht, dass Sozialhilfeempfänger ein Recht auf eine angemessene Lebensführung haben und dass auch das familiäre Zusammensein ermöglicht werden soll. Unser Sozialamt interessierte sich jedoch nicht dafür, dass er kein Geld hatte, um seine 500 km entfernt lebenden Kindern wenigstens alle zwei Monate besuchen zu können. Er wollte dafür ja kein Extrageld haben, sondern nur einen Teil seines Einkommens für diesen Zweck behalten. Stattdessen wurde er aufgefordert, notfalls 2 oder 3 Jobs gleichzeitig zu machen (auch Nachtschichten), um den Unterhalt zahlen zu können.

++++ Eine Gewerbeanmeldung und ihre Folgen ++++
In mir bohrte der Wunsch, so bald wie möglich finaziell wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Aber unsere zahlreichen Bewerbungen waren umsonst. Ich war mittlerweile Ende 20, und hatte keine anerkannte Berufserfahrung. Hinzu kam noch, dass ich mit meinem Alter oftmals gefragt wurde, ob denn ein Kind in Planung sei. Frauen, die wegen Schwangerschaft und Mutterschaftsurlaub bald wieder ausfallen, sind in vielen Jobs nicht besonders gefragt.

Im März diesen Jahres kam uns dann die Idee, dass ich mich mit meiner Ausbildung doch auch für Jobs als freie Mitarbeiterin und auf Honorarbasis bewerben könnte. Gerade im Bereich Webdesign schien ich so bessere Chancen zu haben als bei meiner Suche nach Angestelltenjobs. Dafür brauchte ich aber einen Gewerbeschein, und dann legten wir Schritt für Schritt los. Ich bewarb mich als freie Mitarbeiterin, erstellte für meine Minifirma Internetpräsenzen und konnte somit auch potentiellen Arbeitgebern brauchbare Referenzen vorweisen. Und indem ich nun stundenweise selbstständig tätig war, blieb ich fachlich am Ball, bildete mich weiter und sammelte somit auch Berufserfahrung, die ich so dringend nötig hatte.
Wir kannten die Auflagen des Sozialamtes auswendig und hatten keine Textstelle gefunden, wo geschrieben stand, dass man eine Gewerbeanmeldung melden muss. Wir bewarben uns weiterhin, gingen weiterhin zum Arbeitsamt und ich verdiente durch meine Tätigkeit keinen Cent. Deshalb sahen wir mein Gewerbe auch nicht als Veränderung unserer wirtschaftlichen und Einkommenssituation.
Irgendwann stolperte das Sozialamt jedoch über unser drittes Konto, und wir wurden „eingeladen“. Noch glaubten wir nicht, dass die uns irgendwas anhaben könnten. Aber weit gefehlt. Es hieß, dass wir unsere Mitteilungspflicht verletzt hätten und dass sie wegen meiner gewerblichen Tätigkeit nun nicht mehr für uns zuständig seien. Es war Ende Juni, und wir sollten ab Anfang Juli keine Zahlungen mehr bekommen. Es sei denn, ich würde das Gewerbe wieder abmelden. Verletzung der Mitteilungspflicht ??? Wir fragten nach, wo es denn geschrieben steht, dass man eine Gewerbeanmeldung melden muss. Das konnte uns der Sachbearbeiter jedoch auch nicht sagen. Es sei eben so, vielleicht könne man es dem Punkt „Änderung der Familienverhältnisse“ zuordnen. Wir waren wütend und aufgebracht. Wir hatten alles daran gesetzt, von der Sozialhilfe wegzukommen und hatten von unserem knappen Geld auch noch etwas in die Firma investiert. Es interessierte aber niemanden, dass ich das Gewerbe hauptsächlich angemeldet hatte, um auch bei meinen Bewerbungen bessere Chancen zu haben. Und es interessierte das Sozialamt auch nicht, dass ich damit kein Geld verdiente. Es blieben also nur zwei Möglichkeiten: entweder das Gewerbe abmelden, weiterhin sinnlose Bewerbungen schreiben und alles mühevoll Aufgebaute wieder einstampfen oder den Gewerbeschein behalten und von jetzt auf dann keine Sozialhilfe mehr zu bekommen.

++++ Sozialhilfe steht auch Selbstständigen zu – Das Sozialamt sieht das aber nicht so +++
Wir erfuhren dann allerdings, dass es für Selbstständige eine Außenstelle gebe, dort könnten wir einen Antrag stellen. Wir holten uns noch für den selben Nachmittag einen Termin, und es war schockierend. Die Abteilung für Selbstständige war mit den Obdachlosen auf einer Etage untergebracht und die Sachbearbeiterin war ein Ekel, wie ich es bei einer Behörde schon lange nicht mehr erlebt hatte. Wir waren noch gar nicht richtig im Büro, als sie schon sagte, dass wir uns die Mühe mit dem Antrag sparen könnten – sie werde ihn sowieso ablehnen. Dass ich mich selbstständig gemacht habe, sei mein eigenes Risiko gewesen. Ich könne nun kein Geld mehr vom Staat erwarten. Wir versuchten ihr klar zu machen, dass ich nicht hautpberuflich selbstständig bin, sondern nur im Nebengewerbe und dass ich weiterhin einen Job suche und regelmäßig im Arbeitsamt vorspreche. Aber dafür war keine Schublade vorgesehen.

++++ Sie müssen hungern? Das tut uns leid, aber wir sind nur das Sozialamt ++++
Völlig fertig gingen wir nach Hause und wussten nicht, wie es weitergehen sollte. Dann kam meinem Freund die Idee, einen Anwalt für Sozialhilferecht zu konsultieren. Man könne ja beim Sozialgericht einen kostenlosen Beratungsschein holen, und den bekamen wir auch ohne Probleme. Die Anwältin sagte, dass ihr die Vorgehensweise dieser Sachbearbeiterin schon bekannt sei und dass wir auf jeden Fall einen Antrag stellen sollten. Also gingen wir ein zweites Mal hin und sie sagte, Internetdienstleistungen hätten sowieso keine Aussicht auf Erfolg. Dann zählte sie uns auf, was für Nachweise wir für den Antrag bringen müssen. Der größte Gag daran war, dass sie einen Ablehnungsbescheid für ESF-Fördermittel haben wollte, um über den Antrag zu entscheiden. Wir wussten aber alle, dass wir mit einer Ablehnung von dieser anderen Behörde nicht vor unter 4 bis 6 Wochen rechnen konnten. Wir sagten, wir müssten hungern, wenn wir kein Geld bekämen. Es sei wirklich ein Notfall, da auch die Miete bald fällig war. Sie sagte fast wortwörtlich: „Das tut mir aber leid. Aber wenn ich mir Gedanken darüber machen würde, was aus den Leuten wird, mit denen ich zu tun habe, wäre ich hier im falschen Job.“ Für mich brach eine Welt zusammen. Wenn das Sozialamt sich nicht um uns scherte, wer dann? Wir fragten sie, ob sie nicht unter Vorbehalt zahlen könnte. Aber auch das war nicht möglich, obwohl das Sozialamt von Gesetzes wegen verpflichtet ist, nicht nur im Notfall zu zahlen sondern auch, um Notfälle abzuwenden.

++++ Nur die Anwältin konnte jetzt noch helfen ++++
Unsere Anwältin war erbost, und schaute der Sachbearbeiterin auf die Finger. Es hieß, diese Frau ließe alle Antragsteller monatelang schmorren, in der Hoffung, dass sie irgendwann von allein aufgeben würden. Es ist verständlich, dass auch die Sozialämter immer mehr sparen müssen, aber das ist keine Art und Weise, mit Menschen umzugehen. Und erst recht nicht mit Menschen, die soviel Eigeninitiave zeigen. Die Anwältin sagte uns, dass wir eindeutig im Recht seien, aber das Sozialamt wollte nichts für uns tun. Wir redeten mit der direkten Vorgesetzten dieser Bearbeiterin. Doch die hatte von der Angelegenheit erst recht keine Ahnung. Nach bangen 3 Wochen fand man dann auf Drängen der Anwältin die Lösung, dass wir zu unserem alten Sozialamt zurückkehren konnten. Doch von nun an war alles sehr kompliziert. Die Leute dort kannten sich mit Buchhaltung nicht aus und es war für beide Seiten jeden Monat ein Grauen, anhand der Unterlagen zu beweisen, dass wir nichts verdient hatten. Wir mussten jede Rechnung und jede Quittung auf Verlangen vorlegen, und was unsere Bewerbungsnachweise anging, wurde der Druck noch verschärft. Wenn man uns beim Arbeitsamt bisher nichts anbieten konnte, müssten wir eben 2 bis 3 mal pro Woche hingehen. Es war absurd zu erleben, dass diese eingerosteten älteren Beamtinnen so wenig Ahnung vom Arbeitsmarkt haben und gleichzeitig solche Anforderungen stellen. Ich schätze mal, dass keine von ihnen jemals arbeitslos war.

Etwas später fanden wir heraus, dass ich doch ESF-Fördermittel bekommen könnte. Und das Sozialamt machte diesen ganzen Affentanz wahrscheinlich nur mit, weil ein Ende des ganzen Elends absehbar war. Wir sehen ja ein, dass die Leute beim Sozialamt nicht dafür ausgebildet sind, unternehmerische Buchhaltung zu analysieren. Aber das ist doch nicht unsere Schuld. Erst recht nicht, dass die dafür zuständige Sachbearbeiterin sich weigert, unseren Fall zu bearbeiten.
++++ Letzte Worte ++++

Nach diesem langen Bericht möchte ich euch allen folgendes mit auf den Weg geben. Solltet ihr jemals mit dem Sozialamt zu tun haben, lasst euch von den Beamten dort nicht so einfach verunsichern. Nicht alles, was die von sich geben, ist auch korrekt. Schaut euch das BSHG an, und holt euch notfalls einen Beratungsschein beim Sozialgericht. Und vergesst nie, dass Sozialhilfeempfänger auch das Recht auf eine menschenwürdige Behandlung haben.
Alles Gute,
Opalzauber
und hier fand ich das:
http://community.augsburger-allgemei...ead.php?t=6627

Zitat:
Wie in vielen Foren und Blogs im Internet zu lesen war, hat ein gewisser Gert Flegelskamp (http://www.flegel-g.de/pressemitt-anzeige.html) gegen Angela Merkel und weitere Regierungsmitglieder Strafanzeige wegen Hochverrat gestellt. Bislang haben sich weitere 60 Bundesbürger dem angschlossen.
Interessant für mich das es keine Zeitung für nötig gehalten hat, auch die Augsburger Allgemeine nicht, darüber zu berichten, da drängt sich der Verdacht auf das eine Zensur stattfindet
ich habe schon !wesentlich! uninteressanteren scheiß in der Zeitung gefunden.

Ist Deutschland das, wofür es steht? Sozialstaat? Land der Meinungs- und Zensurfreiheit?

Hier werden mehr Verbrechen dank dem Gesetz begangen. Wir wissen doch noch alle, was dieser nette Rechtsanwalt mit selfhtml gemacht hat für ein Wort im Text, welches der name eines amerikanischen freeware Programms ist.

aber was weiß ich schon, ich bin ja nur der osterhase. soweit ich es nur lese, kommt es mir irgendwie krank vor.

Geändert von sjBlack (06.05.2008 um 16:21 Uhr)
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Alt 06.05.2008, 16:42
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Die Geschichte mit dem Sozialamt ist echt ein Armutszeugnis.

Die Anzeige wegen Hochverrats ist allerdings unbegründet:
Zitat:
§ 81 Hochverrat gegen den Bund

(1) Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt

1. den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder
2. die auf dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern,

wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
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  #3 (permalink)  
Alt 06.05.2008, 19:00
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Ich bin selbstständig seit ich 16 bin und habe nie der Allgemeinheit auf der Tasche gelegen.

Im Gegenteil, ich werde mit Steuern und Abgaben bis zur Schmerzgrenze abgezockt
und darf das alles finanzieren. Ich erwarte, daß die Ämter mit dem abgepreßten
Geld halbwegs vernünftig umgehen (soweit die Hirnis dazu fähig sind).

No risk no fun. Gilt auch für Unternehmer.
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  #4 (permalink)  
Alt 06.05.2008, 20:25
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Gäbe es das Sozialamt nicht, könnten wir das Resultat aber schon gar nicht finanzieren.
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  #5 (permalink)  
Alt 06.05.2008, 20:28
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Zitat:
Zitat von paracelsus Beitrag anzeigen
Gäbe es das Sozialamt nicht, könnten wir das Resultat aber schon gar nicht finanzieren.
Welches Resultat ?
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  #6 (permalink)  
Alt 06.05.2008, 20:38
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Würde das Sozialamt nicht mildernd abfedern, dann wäre die Kriminalitäts Rate ein Wesentliches höher. Der Volkswirtschaftliche Schaden wäre höher - höhere Versicherungsraten, höhere Abgaben für Executive und und und..
Kannst Dir bei Deiner Phantasie ja selber ausmalen was dann los wäre.
Nene, wer viel Steuern bezahlt (schluchz) der hat auch guten Umsatz gemacht - oder nicht aufgepasst. Wem da nichts überbleibt, der hat auch nicht aufgepasst. Hilft ja nix das Jammern (tu ich manchmal aber selber), dennoch: ich zahle lieber die "Armen" mit, als für die folgen unkontrollierbarer Armut.
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  #7 (permalink)  
Alt 06.05.2008, 20:44
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Würde das abgezockte Geld zweckgemäß eingesetzt hätte auch niemand ein
Problem damit. Aus dem Beispiel sehe ich eher, daß dem nicht immer so ist.

Ich kann den (zugegeben happigen wenn echt) Einzelfall schlecht bewerten, aber das
Gejammer ... Hoax oder echt ?
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  #8 (permalink)  
Alt 06.05.2008, 20:50
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Das Problem ist eher, dass "wie"! Wenn man sieht wie man auf den Behörden mit dem Haushalt umgeht, dann wird einem erst richtig schlecht. Wenn man dann bedenkt, dass niedrigere Steuern möglich wären, wenn man gut haushalten würde....
__________________
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  #9 (permalink)  
Alt 06.05.2008, 20:50
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Outing:

Ich war nicht immer erfolgreich.
Mitte der 90er (und da war es eine Schande) stand ich selber mal vor den Toren des Sozialamtes. Heute ist das schon fast Salonfähig - ich würde es nur im extrem Fall nochmal machen - aber damals hat es mir und meiner Jungen Familie den Hals gerettet.

System werden immer ausgenützt werden, aber die Fälle zu unterscheiden? Da wird es schwieriger, da sich die Beamten an - und nur daran - Vorschriften halten und zu halten haben. Wenn die einer erfüllt (egal wie) - gibt es Kohle, wie und wer wird das kontrollieren. Da hätten wir noch mehr Beamte zu ernähren...
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Alt 06.05.2008, 21:00
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Ach Para,

ich bin auch schon mit den letzten 2 DM zum Aldi geschlichen ...

Die Zeiten haben sich aber geändert: Künftig wird H4 der Regelfall für Rentner
werden, jeder der sich auf dem Ämtchen blicken läßt wird aber auch wirklich alles
los, Angehörige zahlen dann dafür. Der Staat kennt alle Konten, was sonst noch
kennt kein Rüsseltier bis auf die Creditreform etc.

Wenn Du heute da auftauchst, gibts Du alles ab - auch Deine Kompetenzen,
Deine Initiative. Schöne neue Welt.
__________________
Grüße aus dem Spessart, Joe

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