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AndreasB 03.10.2006 08:57

Zitat:

Deine Vorbehalte bzgl. der kleinen klickbaren Fläche kann ich teilweise nachvollziehen. Allerdings lassen sich Links grundsätzlich auch per Tastatur anspringen und/oder die klickbare Fläche mittels CSS vergrößern.
Aber diese Methoden nutzt bzw. kennt kaum jemand.

Zitat:

Bei einer Abwägung der Vor- und Nachteile ziehe ich es vor, mich an dem etablierten Standard der "Nummern-Verweise" zu orientieren.
Ich kann auf jeden Fall nachvollziehen, wenn man für einen vertrauten und geschätzten Modus - hier das Fußnoten-Zitier-System - zu Kompromissen bereit ist.

Zitat:

Ich halte es für sinnvoll, eine separate Seite mit den Referenzen zu erstellen. Damit werden auch Redundanzen vermieden. Wenngleich nicht als Literaturverzeichnis konzipiert, sind die "Anmerkungen" auf meiner Website analog organisiert (zu besichtigen auf http://www.k-faktor.com/home/ ganz unten die Anmerkung "[1]").
Prima. So stehen wenigstens alle bibliografischen Daten /auch/ an einem Ort übersichtlich zur Verfügung.

Zitat:

Ein Klick auf die Nummern vor den Anmerkungen führt dann wieder zurück zu der verweisenden Textstelle (wenngleich das nicht wirklich notwendig ist, da der Back-Button des Browsers genau das gleiche leistet).
Ich habe über diese Sache auch schon nachgedacht. Muss wirklich eine Verlinkung her?
Letztlich habe ich mich dafür entschieden. Denn es ist durchaus denkbar, dass ein Leser in den Fußnoten stöbert, etwas Interessantes entdeckt und dann direkt zur entsprechenden Textstelle springen möchte.
Dass er dann auf die Nummer klicken muss, halte ich jedoch für nicht ausreichend intuitiv. Ich gebe einem klaren und viel leichter klickbaren Linktext den Vorzug.
Siehe http://borumat.de/html-und-css-tipps.php#fussnoten

andir 04.10.2006 10:01

Hm, hm.

Code:

<dd><strong>Crawford</strong>, Claude C.
                ; <strong>Cooley</strong>, Ethel G. ; <strong>Trillingsham</strong>, C. C. ;
                Stoops, Emery: <em>Das Leben ist halb so schwer&nbsp;: e. fröhlicher
                Ratgeber für junge Menschen.</em> Frechen : Bartmann, 1957</dd>

Die Bildschirmausgabe sieht genauso aus wie aus einem Buch. Daran bin ich aus einem Buch gewöhnt, aber ideal ist es nicht. In einem Buch ist wenig Platz, auf einem Bildschirm mehr. Hier könnte man wunderbar kategorisieren was bisher nicht der Fall ist: Autor, Erscheinungsjahr, Medium, evtl. ISBN, ISSN usw.
<span class="autor">Autor:</span>Mustermann, Max
<span class="Publikationstitel">Publikationstitel:</span>Meine Sockenkollektion usw.

Sicherlich kann man bei deiner obigen Schreibweise aus dem Kontext heraus sich was zusammenreimen. Mir wäre es lieber, es gäbe etwas Eindeutiges.

Was machst Du mit folgender Literaturangabe (nur fiktional)?:

Code:

<em>Sterne, Lawrence</em><strong>Bertram D. Wolfe</strong>London, 1934
Was ist Titel; wer ist Autor?

AndreasB 04.10.2006 12:46

Zitat:

Zitat von andir
Die Bildschirmausgabe sieht genauso aus wie aus einem Buch. Daran bin ich aus einem Buch gewöhnt, aber ideal ist es nicht. In einem Buch ist wenig Platz, auf einem Bildschirm mehr. Hier könnte man wunderbar kategorisieren was bisher nicht der Fall ist: Autor, Erscheinungsjahr, Medium, evtl. ISBN, ISSN usw.
<span class="autor">Autor:</span>Mustermann, Max
<span class="Publikationstitel">Publikationstitel:</span>Meine Sockenkollektion usw.

Bei Deiner Argumentation gehe ich mit. Ich hatte selber schon eine ähnliche feine Auszeichnung und gestrecktere Darstellungsweise erwogen.
Ich halte das für angemessen und nützlich, wenn das Literaturverzeichnis nicht händisch, sondern aus einer Datenbank heraus generiert wird.

Bei händischem Auszeichnen halte ich es pragmatisch: soviel Zeit möchte ich nicht reinstecken und jeden Bestandteil auszeichnen.

Bei einem Teil Deines Vorschlags gehe ich nicht mit:
Ich halte es für besseres Markup, wenn solange wie möglich passende Standardelemente eingesetzt werden und erst wenn diese "verbraucht" sind kommen die leeren Container span/div plus eventuell Klassen.

Ein Prüfstein ist auch:
Wie gut nutzbar ist das Dokument ganz ohne CSS?
Auch dieser Punkt spricht für STRONG und gegen SPAN class="autor".


Zitat:

Zitat von andir
Was machst Du mit folgender Literaturangabe (nur fiktional)?:

Code:

<em>Sterne, Lawrence</em><strong>Bertram D. Wolfe</strong>London, 1934
Was ist Titel; wer ist Autor?

Ich würde die Angabe in ihrem Kontext, also innerhalb des Literaturverzeichnisses, beurteilen.
Wenn der Autor erkennbar in den anderen Belegen bei selbstständigen Werken stets den Autor genannt hat, würde ich meine Schlüsse ziehen.

andir 04.10.2006 21:26

Zitat:

Bei händischem Auszeichnen halte ich es pragmatisch: soviel Zeit möchte ich nicht reinstecken und jeden Bestandteil auszeichnen.
Du hast nach dem optimalen Markup gefragt ;)

Mit HTML-Snippets ließe sich das sicherlich erleichtern.

Zitat:

Ich halte es für besseres Markup, wenn solange wie möglich passende Standardelemente eingesetzt werden und erst wenn diese "verbraucht" sind kommen die leeren Container span/div plus eventuell Klassen.
Sehe ich auch so. Jetzt kenne ich aber kein <author> Element und eine DL ist nur bedingt tauglich bei längeren Quellenangaben, deswegen die Spans. Der Vorteil wäre immerhin, dass, deswegen diese Anlage, auch bei ausgeschaltetem CSS oder bei Hörern der Text einen nachvollziehbaren und vor allem eindeutigen Sinn gibt.

[QUOTE]Wie gut nutzbar ist das Dokument ganz ohne CSS?
Auch dieser Punkt spricht für STRONG und gegen SPAN class="autor".[QUOTE]

Ohne CSS gibts auch kein STRONG, die Auszeichnung ist dann genauso sinnlos. Wer guckt sich das ganze schon im Quelltext an.

Kontextbeurteilung ist oft zielführend, das machen wir ja täglich, bei jedem Gespräch. Aber optimal ist es nicht.

AndreasB 05.10.2006 00:34

Zitat:

Zitat von andir
Zitat:

Ich halte es für besseres Markup, wenn solange wie möglich passende Standardelemente eingesetzt werden und erst wenn diese "verbraucht" sind kommen die leeren Container span/div plus eventuell Klassen.
Sehe ich auch so. Jetzt kenne ich aber kein <author> Element

Es gehört zum Wesen von HTML, dass es relativ arm an Elementen ist.
Zitat:

Zitat von andir
und eine DL ist nur bedingt tauglich bei längeren Quellenangaben,

Steht das in der Spezifikation?
Zitat:

Zitat von andir
deswegen die Spans. Der Vorteil wäre immerhin, dass, deswegen diese Anlage, auch bei ausgeschaltetem CSS oder bei Hörern der Text einen nachvollziehbaren und vor allem eindeutigen Sinn gibt.

Nein. Vorlesebrauser zum Beispiel können das Standardmarkup wie STRONG etc. sinnvoll umsetzen.
"Privat-Markup" wie span class="author" dagegen nicht.

Zitat:

Zitat von andir
Zitat:

Wie gut nutzbar ist das Dokument ganz ohne CSS?
Auch dieser Punkt spricht für STRONG und gegen SPAN class="autor".
Ohne CSS gibts auch kein STRONG,

Das gibt es schon. Es wird auch vom Browserstylesheet sinnvoll visualisiert.
Aber ...
Zitat:

Zitat von andir
die Auszeichnung ist dann genauso sinnlos. Wer guckt sich das ganze schon im Quelltext an.

... um sehende Nutzer geht es bei dieser Richtlinie "ohne Autorenstylesheet gut nutzbar" gar nicht.
Die Nutzbarkeit ohne Autorenstylesheet stellt ein Indiz dafür dar, dass die Seite auch von speziellen Clients wie z.B. Screenreadern sinnvoll umgesetzt wird.


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