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Alt 09.10.2006, 14:02
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AndreasB AndreasB ist offline
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AndreasB wird schon bald berühmt werden
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Zitat:
Haben sich deine Vorgaben geändert??
Bisher waren die Überschriften doch in einer Linie mit dem Text gesetzt- was ich insofern nutzerfreundlicher finde, als ich eine direkte Zuordnung zum Text vornehmen konnte - Prinzip der Ähnlichkeit, die Zuordnung zu einer Funktion ( hier: Textbezug) ist so leichter möglich.
Richtig, meine Vorgabe "ausgerückte Hn" hatte ich beim Ursprungsposting vergessen.

Ich sehe als großen Vorteil der ausgerückten Hn, dass das Auge leicht zum nächsten ähnlichen Objekt (denn Ähnlichkeit wirkt sich aus, da bin ich mit Dir einig, nur nicht über die konkrete Folgerung) springen kann: zur nächsten Überschrift.

Und zum besseren Zusammenhalt von Hn plus nachfolgender Inhalt: Was genau soll zusammengehalten werden?
Zu einer Überschrift gehört nicht nur der erste ihr folgende Absatz, sondern eventuell weitere Blöcke mit untergeordneten Überschriften.

Kurz: ich bin mir nicht sicher, welcher Effekt der Lesbarkeit insgesamt mehr nützt. Untersuchungen zu einem direkten Vergleich der beiden diskutierten Gestaltungsvarianten kenne ich leider auch nicht.

Ich gebe in einem Medium mit reichlich Platz dem Ausrücken den Vorzug - lasse mich jedoch gerne von der Unangemessenheit überzeugen.

Nachdem ich auf meiner bescheidenen Seite das Ausrücken der Hn eingeführt hatte und ein halbes Dutzend Freunde um eine Bewertung hinsichtlich der Auswirkung auf die Lesbarkeit gebeten hatte, war deren Urteil eindeutig: besser.
Aber so eine winzige Stichprobe sagt natürlich kaum was aus.

Zitat:
Betrachte deine Screenshots: Ich sehe bereits jetzt 3 vertikale Achsen: Überschrift, Bild, Text. Das ist mir zu unruhig.
Es ist unruhiger, als wenn das Bild mit der linken Kante der Hn fluchten würde. Da gebe ich Dir Recht.

Hier hat für mich das Vermeiden von Querscrollerei den höheren Rang.
Aber dennoch: Dein Vorschlag, auf die Ausrückung von Hn zu verzichten, würde eine Achse weniger bedeuten und damit mehr Ruhe bedeuten.
Da stimme ich Dir voll zu.
Es gibt übrigends noch weitere Achsen: die Zeilenanfänge von Listen und - bei gefloateten Bilder - die neuen Achsen für die Ränder der Textboxen, etc.

Zitat:
Meine Fehlinterpretation. Ich nahm an, dass die meisten der Bilder kleiner sein würden und nur einige wenige größer (= über die ganze Breite von inhalt) sein würden.
Meiner Empfindung nach ist der Lesefluss deutlich besser, wenn die Bilder gefloated sind und ein Text sich einem vorhergehenden optisch anschließt.
Zu enge Lesespalten bei größeren Bildern könnte man durch eine min-width der entsprechenden Elemente vorbeugen.
Kleine Bilder sollen gefloated werden, ACK.
Die habe ich im Beispiel jedoch nicht betrachtet um es so prägnant wie möglich zu halten.

Zitat:
Alternativ könntest Du ein testcase bauen und die User hier ( in einem neuem Thread, vielleicht im Forum Barrierefreiheit) zur besseren oder schlechteren Lesbarkeit der unterschiedlichen Gestaltung befragen. Davon könnten alle profitieren.
Kann ich gerne machen.
Ich werde mich dann allein auf den Vergleich der Merkmale "ausgerückte/nicht ausgerückte Hn" beschränken.
Etwas Geduld bitte noch.

Zitat:
Haben wir doch hier bereits: Max-width 65 oder 66ex ist eine manuelle Vorgabe. Das ganze sieht bei größeren Auflösungen bei Defaultwerten (100%) übrigens bescheiden aus ( ab 1280x1024) und erst dann wieder brauchbar, wenn die Schriftgröße größer ist.
Klar, ist die maximale Zeichenzahl eine manuelle Angabe. Auch der Schriftgrad von Hn
Ich meinte Größen, die sich daraus ableiten und die für das Funktionieren einer Gestaltung nötig sind.
Es ist unschön, wenn der Autor rechnen und editieren muss, nur weil er sich entscheidet den Schriftgrad von Hn zu ändern.

Zitat:
Dann bleibt Dir nur, h1 anders auszuzeichnen - fetter und/oder mit unterschiedlicher Farbe oder Hintergrund. ex und em sind nun einmal relative Werte. Natürlich- wenn h1 auch links anschließen darf, ist das kein Thema, siehe oben.
ACK

Mir liegt jedoch sowohl daran, Hn frei Schriftgrade zuweisen zu können, als auch an der Ausrückung.
Zitat:
[Nicht breit unterstützte Selektoren]
ACK

Zitat:
Das Kindelement kann die Vorgaben des Elternelements nicht überschreiben.
Doch: durch negative Margins.

Ist eigentlich bei
E{ margin: 0 -1em; width: 100%; }
die korrekte zu rendernde Breite für E "100% plus 2em"?

Zitat:
Du willst ein möglichst sauberes HTML und ein möglichst schlankes CSS ohne Abhängigkeiten.
Genau
Zitat:
Beides geht nur in bestimmten Fällen, in einfachsten Gestaltungsfragen. CSS ist ja prinzipell als dependent ( wenn auch hierarchisch dependent) angelegt. Daher erfordern Unterschiede auf einer Hierarchieebene Mehraufwand. Letztlich wird eine Entscheidung, ein Kompromiss nötig sein, wobei meine Entscheidung im Zweifel jene für das saubere HTML ist.
Ja, Du hast den Konflikt gut beschrieben.
In aller Regel verzichte ich auch lieber beim Markup auf Verschmutzungen.
Wenn die Pflegbarkeit und Verständlichkeit des CSS jedoch stark leiden würde, mache ich Zugeständnisse.
In der Hoffnung, dass mit besser unterstütztem CSS, insbesondere die diversen bisher nicht unterstützten mächtigen Selektoren, das überflüssige Markup beizeiten entfernt werden kann.

Zitat:
Der leicht geänderte Code: [...]
(Uff, ist das Zitieren in einem Webforum doch zeitaufwändig und umständlich gegenüber dem Zitieren in Postings im Usenet!)

Wir können Deinen Entwurf so stehen lassen.
Er befriedigt etwas andere Vorgaben als meine eigenen, ist aber auf jedenfall interessant - nicht nur, weil er das Markup nicht verschmutzt.
Das CSS für Listen kann man sicher auch noch anpassen.

Übrigends: sehr angenehme Diskussion mit Dir
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