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Seite neu laden Norwegische Webmaster gegen veraltete Browser

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  #121 (permalink)  
Alt 23.02.2009, 20:03
Benutzerbild von Scheppertreiber
Chaot und Nonkonformist.
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Scheppertreiber ist ein LichtblickScheppertreiber ist ein LichtblickScheppertreiber ist ein LichtblickScheppertreiber ist ein LichtblickScheppertreiber ist ein Lichtblick
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Zitat:
Zitat von andreas' Beitrag anzeigen
für einen einzelnen Computer ist das wohl fast egal aber wenn in einer Firma mit vielleicht 50 Rechnern? Der Netzwerk-Admin wird sich bedanken.
Solches wird von MS unterstützt. Der Admin muß es testen und freigeben, den
Rest macht der Update-Server.
__________________
Grüße aus dem Spessart, Joe

{ table-layout: biertischistbesser; }
Der Mausinator
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Alt 24.02.2009, 16:39
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Beiträge: 95
klootzak befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von Schelm.isch Beitrag anzeigen
heise online - 19.02.09 - Webmaster-Aufstand gegen alte Internet Explorer

Tja, ob das was bringen könnte? Ich bezweifel es leider, würde es mir aber wünschen.

Edit: Gnarf. Da ist mir von Finn.no irgendwie das Finn in den Gedanken hängen geblieben. Aber geht natürlich um Norweger.
wunderbar! macht diesen browser platt!
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  #123 (permalink)  
Alt 24.02.2009, 16:49
Benutzerbild von Boris
Tanzender Webentwickler
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Boris ist ein sehr geschätzer MenschBoris ist ein sehr geschätzer MenschBoris ist ein sehr geschätzer Mensch
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Zitat:
Zitat von Gumbo
Du kannst auch nicht einfach fremde Websites als Leinwand für deine eigenen Ideologien missbrauchen.
Wieso "fremde" Websites? Es sind meine Projekte, mein Tanzportal und meine Besucher. Da kann ich so gesehen machen und umsetzen, was ich allein für richtig halte. Oder wovon sprichst du?

Zitat:
Gerade bei deinem Tanzportal könntest du deine Benutzer "freundlich" darauf aufmerksam machen, mit welch veralteter, unsicherer Software sie das Internet nutzen und auf die bekannten Alternativen hinweisen inkl. kleiner Installationsanleitung.
Das Portal läuft unter IE6 ohne Probleme, also werde ich meinen Besuchern auch nicht eine neue Version / anderen Browser vorschlagen.

Mit welchen Recht will ich dem User etwas vorschlagen oder vorschreiben? Ich komme mit dem IE6 und seinen Macken klar, insofern sehe ich keinen Grund dazu.

Genauso gut könnte unser Staat "zu alte" Autos komplett verbieten.
__________________
My software never has bugs. It just develops random features ...

» DevShack - die Website des freien Webentwicklers Boris Bojic

Geändert von Boris (24.02.2009 um 16:51 Uhr)
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  #124 (permalink)  
Alt 24.02.2009, 18:12
Benutzerbild von andreas'
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Beiträge: 590
andreas' wird schon bald berühmt werden
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Zitat:
Zitat von Boris Beitrag anzeigen
Mit welchen Recht will ich dem User etwas vorschlagen oder vorschreiben? Ich komme mit dem IE6 und seinen Macken klar, insofern sehe ich keinen Grund dazu.

Genauso gut könnte unser Staat "zu alte" Autos komplett verbieten.
Umweltzonen sind doch schon der Anfang.

Ich finde als Webentwickler sollte man ein gewisses Interesse an der Weiterentwicklung haben? Der IE6 und drunter ist eine Blockade und Stillstand was die Webentwicklung betrifft.
__________________
Flötist Saxophonist | Myspace l XING
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  #125 (permalink)  
Alt 25.02.2009, 01:05
Benutzerbild von Boris
Tanzender Webentwickler
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Zitat:
Der IE6 und drunter ist eine Blockade
IE5 und 5.5, ja ... aber der IE6 kann derzeit noch "genug" IMHO, was nicht heißt dass ich ihn gut finde
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  #126 (permalink)  
Alt 28.02.2009, 01:54
Benutzerbild von domsson
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Beiträge: 88
domsson wird schon bald berühmt werden
Standard Warum ich Anti-IE6-Aktionen befuerworte

Ein extrem interessantes Thema, genau wie die hier geaeusserten Meinungen. Schade nur, dass viele gleich so emotional einsteigen . Meine Mutter sagt immer: "Wenn zwei sich streiten, haben beide recht". Ich denke, das ist auch hier der Fall. Man kann in dieser Angelegenheit nicht einfach den einen oder anderen Standpunkt fuer richtig oder falsch erklaeren, dementsprechend ist auch keiner mit seiner Meinung ganz im Unrecht. Im Folgenden will ich versuchen, meine persoenliche Sichtweise zu erlaeutern.

Zuerst einmal sollte klar sein, dass sich nicht pauschal darueber urteilen laesst, welche Reaktion einer Website auf Besucher mit veralteten Browsern eine 'gute' oder 'schlechte' ist. Somit kann man sich unmoeglich einig werden, welche Methode generell (nicht) anzuwenden ist.

Weiterhin scheint es nur logisch, dass niemand dem Benutzer vorschreiben sollte, welche Software er zu benutzen hat. Im Umkehrschluss sollte dann aber auch niemand einem Webdesigner vorschreiben duerfen, wie er seine Seite zu gestalten hat.

Hier koennte die Diskussion auch schon ein Ende finden, wenn es denn bei diesen Parametern bleiben wuerde. Jeder benutzt den Browser seiner wahl und jeder schreibt seine Seiten so, wie er will. Wenn Ein Besucher dann wegen seiner Software von gewissen Seiten ausgeschlossen ist, hat der Besucher ebenso Pech wie der Seitenbetreiber. Dummerweise bleibt es nicht so einfach.

Das erste Problem tritt in dem Moment auf, da versucht wird, mit der betreffenden Website Geld zu verdienen. Hier verbietet die Kaufmannslogik das unnoetige Ausschliessen von potentiellen Kunden, also versucht man nach Kraeften, sich nach dem Benutzer zu richten und wird es sich in den meisten Faellen (noch) nicht leisten koennen, den IE6 zu ignorieren. Es kommt aber, sowohl bei kommerziellen als auch nicht-kommerziellen Seiten, ebenfalls darauf an, welche Zielgruppe man anzusprechen versucht.

Ein kleines Beispiel aus meiner aktuellen Praxis:

Ich arbeite zur Zeit an einer Website, die etwas verkaufen will. Die Zielgruppe setzt sich vorallem aus solchen Menschen zusammen, wie Praktikant seine Mutter beschrieb. Also Leute, die sich in Bezug auf ihren PC nur mittelmaessig bis garnicht auskennen und die aufgeschmissen sind, sobald sich in ihren eingeuebten Ablaeufen irgendetwas aendert. Solche Ablaeufe sind oft nicht mehr als das Ein- und Ausschalten, sowie das Starten und grundlegende Bedienen der relevanten Anwendungen, wie z.B. Browser und Textverarbeitung.

Wuerde die Website Besucher mit veralteten Browsern ausschliessen oder mit einer Warnung konfrontieren, gingen definitiv viele potentielle Kunden verloren, weshalb solche Methoden indiskutabel sind, unabhaengig davon, ob Sie allgemein betrachtet Sinnvoll waeren. Also sorge ich dafuer, dass die Seite auch im IE6 fehlerfrei angezeigt wird.

Parallel dazu bastel ich in meiner Freizeit an meiner privaten Website, auf der ich primaer mit Webtechniken experimentiere, meine Ideen ausprobiere und einige Informationen und Daten fuer Freunde und Bekannte zur Verfuegung stelle. Auf dieser Seite richtige ich mich ebenfalls strikt nach den bestehenden Webstandards - aber auch nicht mehr. Das bedeutet, dass ich keinerlei Hacks und Fixes fuer die bestehenden Bugs irgend eines Browsers schreibe. Dank der guten Umsetzung der Webstandards in aktuellen Webbrowsern sieht die Seite in solchen Programmen trotzdem gut aus; Tests im IE6 zeigen jedoch meist erschreckende Ergebnisse. Oftmals so erschreckend, dass ich nicht moechte, dass jemand dieses Ergebnis zu sehen bekommt, da es absolut von dem differiert, was ich dem User zeigen moechte. Deshalb werde ich in kuerze alle User von der Seite ausschliessen, die einen IE-Browser unterhalb der 7er Version benutzen. Denn hier kann ich es mir leisten. Ausserdem bin ich nicht bereit, hier die Zeit zu investieren, die noetig waere, um die Seite fuer den IE6 zu fixen. Warum sollte ich also?

Eine moegliche Antwort auf das 'Warum' hat para gegeben, als er mehr oder weniger deutlich zum Ausdruck brachte, dass er bei solchen Seiten automatisch auf Inkompetenz beim Webdesigner schliesst. Ich denke, meine Ausfuehrungen haben gezeigt, dass dies nicht immer zutrifft. Aber para hat seine Aussage diesbezueglich ja bereits zurueckgenommen. ;)

Abgesehen von den wirtschaftlichen Motiven wurde hier von einigen angesprochen, dass es einfach indiskutabel waere, den Usern vorzuschreiben, mit welchem Browser sie zu surfen haben. Generell sehe ich das genauso, wie ich anfangs andeutete. Ich erwaehnte diesbezueglich aber auch gleich, dass man hier auch die andere Seite betrachten muss. Logisch zuende gedacht bedeutet das also, dass jeder mit seiner Website anstellen kann, was er will. Das schliesst den Inhalt (rechtswidrigen ausgenommen) und das Design ein.

Wer eine Website anguckt, muss dafuer in der Regel nichts zahlen. Ist dies der Fall, hat der Betrachter dementsprechend aber auch keinen Anspruch an die Qualitaet zu stellen; wie koennte er schliesslich? Das Betrachten der Website kostet schliesslich, wenn ueberhaupt, den Betreiber der Seite Geld, nicht den Nutzer.

Muss fuer die Betrachtung bzw. Benutzung einer Website eine Gebuehr entrichtet werden, sieht das wieder anders aus und es stellt sich die Frage, was ein Betrachter fuer sein Geld erwarten kann - kann ich mein Geld zurueckverlagen, wenn die Seite mit dem IE4 nicht richtig anzeigbar ist? Wirtschaftlich undenkbar.

Wo aber liegt die grenze zwischen 'alt' und 'neu' und wer legt sie fest?

Letztendlich ist es, meist ohne es zu wissen, der Betrachter. Denn Webdesigner und deren Kunden richten sich in der Regel nach Statistiken, die zeigen, wie gross die Benutzergruppe eines bestimmten Browsers ist, um abzuschaetzen, wieviele potentielle Betrachter oder Kunden man durch die nicht-Beruecksichtigung von Browser X ausschliessen wuerde.

Ich finde es also absolut legitim, seine Seite so zu erstellen, dass man sie nur vernuenftig betrachten kann, wenn man einen neuen, standardkonformen Browser, Javascript, CSS und Flash (aktiviert) und eine Bildschirmaufloesung von 1600x1200 Pixel und wenigstens einen 1GHz starken Prozessor hat. Der Besucher muss in diesem Falle zwar moeglicherweise damit leben, dass er die Seite nicht (richtig) betrachten kann, der Betreiber muss aber damit leben, dass er viele Besucher verliert. Genauso kann ich meine Seite mit einem Passwort versehen, AOL-User per .htaccess oder IE6-Benutzer per JavaScript oder CSS ausschliessen. Wenn ich das will.

Wir sind uns jedoch alle einig, dass eine Website, welche die Webstandards missachtet und grosse Defizite in der Barrierefreiheit aufweist, aus dem Internet verbannt gehoert, oder zumindest aber eine ziemlich miese Website ist. Warum sehe ich das in Bezug auf den Ausschluss von IE6-Benutzer anders?

Zuerst moechte ich ein paar Begriffe in den Raum werfen: 'AJAX', 'Web2.0', 'Web3.0', 'Cloud Computing', 'Webanwendung'. All diese Begriffe stehen fuer eine Entwicklung, die sich nicht nur abzeichnet, sondern in der wir alle bereits stecken. Eine Entwicklung, da Websites mehr und mehr zu Anwendungen werden, zu Programmen. Ja, es gibt bereits ganze Webbasierte Betriebssysteme, die ihrerseits wieder einen Browser zur Verfuegung stellen!

Daemmert einigen, worauf ich hinaus will? Ich werde es erlaeutern.

Wenn ich in mein Regal gucke, stehen dort viele Computerspiele in Reihe. Alle haben eines gemeinsam: Auf der Packung steht hinten oder seitlich aufgedruckt, welche Bedingungen an Hard- und Software das Spiel vorraussetzt, um ueberhaupt ausgefuehrt werden zu koennen. Eine Tatsache, die fuer uns alle selbstverstaendlich ist. Logisch, denn wuerden Softwarehersteller bei der Programmierung neuer Software stets das schwaechste System beruecksichtigen, welches noch in Benutzung ist, waere Half-Life 1 vermutlich noch heute das aufwendigste Spiel am Markt.

Mit anderen Worten: in einer sich schnell entwickelnden Technikwelt bedeutet die stete Ruecksichtnahme auf das schwaechste Glied der Kette, dass ein Fortschritt unmoeglich wird oder zumindest extrem ausgebremst. Darum denken auch viele Softwarehersteller heute garnicht mehr daran, sich die Muehe zu machen, ihre Software auch fuer Win9x bereitzustellen - wer solch ein 'veraltetes' Betriebssystem nutzt, muss eben damit leben, eingeschraenkte Moeglichkeiten zu haben. Das sieht auch Microsoft so und hat die Unterstuetzung fuer diese Betriebssystem unlaengst eingestellt. Wieso sollte es in der Welt des Webdesign also anders sein und Webdesigner sich dazu verpflichtet fuehlen, ihre Websites auch fuer veraltete Browser zur Verfuegung zu stellen? Hier liegt es allerdings nicht an Microsoft oder den Softwareherstellern, sondern an den Webdesignern selbst, ab wann ein Browser zu alt oder schlecht ist, um damit die eigenen Sites anzuzeigen.

Als Nostalgiker habe ich hier einige alte PC zu stehen. Einer davon laeuft mit Windows 3.11 f.W. und ist fit fuer das Internet. Ich weiss nicht, welche IE-Version das ist, aber definitiv niedriger als 6. Logischerweise erwarte ich nicht, dass auf diesem PC Doom 3 laeuft. Ebensowenig erwarte ich, dass ich damit Videos auf YouTube sehen kann oder aufwendig designte Websites korrekt angezeigt bekomme.

Zugegeben, ich begruesse es stets, wenn Abwaertskompatibilitaet gegeben ist, eine Software auch mit alten Betriebssystemen und niedrigen Ressourcen ausfuehrbar ist, sowie ich es begruesse, wenn eine Website unter den schlechtesten Soft- und Hardwarebedingungen trotzdem perfekt angezeigt wird. Erwarten wuerde ich das aber nicht. Da waeren wir wieder an dem oben angesprochenen Punkt mit dem Bezahlen. Fuer Software bezahlt man meist etwas; dennoch sind die Systemvorraussetzungen oftmals bedeutend hoeher als noetig. Uebertraegt man das auf Websites, scheint es sogar fuer Bezahlangebote legitim, gewisse Anforderungen zu stellen. Wichtig waere doch nur, dass diese Anforderungen bekannt sind, bevor ich bezahle. Auf freien Websites sehe ich immernoch keine Verpflichtung auf Seiten des Webdesigner, die defizitaere Ausstattung des Benutzers zu kompensieren.

Bei diesem Punkt angelangt, wuerde mein Fazit besagen, dass es loeblich und schoen ist, wenn ein Webdesigner seine Seite fuer den IE6 (oder auch niedriger) mit Bugfixes versieht und auf Technologien verzichtet, die dieser nicht beherrscht, es aber ebenso legitim und nicht verwerflich ist, sich diese Muehen und Abstriche zu ersparen. Eine Warnung bei Benutzung des IE6 waere damit ebenso denkbar wie keine Warnung oder aber das Ausschliessen des Benutzers.

Doch meine Ueberlegungen gehen noch weiter und werden letztlich zu einem anderen Fazit fuehren.

Ich moechte noch einmal auf den Vergleich zu Software zurueckkommen.

Es scheint sich auch kaum ein Mensch daran zu stoeren, dass 90% der heute in den Regalen stehenden Software ein Betriebssystem von Microsoft vorraussetzt. Dass es gerade der Browser von Microsoft ist, der im Webdesign die Software ist, nach der Webdesigner sich primaer richten muessen, ist in diesem Zusammenhang vielleicht interessant zu bemerken.

Schepper hatte bereits einen Microsoft-kritischen Link gepostet, andere hatten gesagt, die Kritik an Microsoft sei groesstenteils uebertrieben und als Hobby von Macjuengern zu betrachten. Ich selbst bin kein Professor auf dem Gebiet Microsoft und es faellt mir schwer, bei all den Informationen, die es gibt, herauszusehen, was der Wahrheit entspricht und was nicht. Zweifelsohne laesst sich aber feststellen, dass Microsoft seit jeher einen ziemliche rauhen Umgang mit der Konkurrenz pflegt und oftmals zu mehr als nur unlauteren Mitteln greift, um seine Marktbeherrschende Position zu erreichen bzw. auszubauen und zu halten. Fakt ist ausserdem, um die Ausfuehrungen auf das fuer uns relevante zu beschraenken, dass die nicht standardkonforme oder nicht vorhandene Umsetzung diverser Webstandards des IE6 keinesfalls nur auf Unfaehigkeit der beteiligten Programmierer zurueckzufuehren ist, sondern es sich groesstenteils um beabsichtigte Abweichungen handelt, mit denen Microsoft sich wirtschaftliche Vorteile sicherte. Die Auswirkungen koennen wir noch heute taeglich sehen; z.B. dann, wenn ein angehender und noch unwissender 'Webbastler' sich an das Forum wendet und verzweifelt fragt: "Warum zeigt der Firefox meine Seite voellig falsch an, im IE ist es aber ok? Scheiss Firefox!".

Wer mehr wissen will, benutzt die Suchmaschine seines Vertrauens. Der Wikipedia-Artikel zu Microsoft ist diesbezueglich auch sehr interessant, aber ich weiss auch, dass den drotigen Informationen nicht blind vertraut werden darf - aber wo ist das anders?

Ich spreche das an, um herauszustellen, dass es sich beim IE6 nicht nur um veraltete Software handelt, die eine fehlerhafte Engine und Sicherheitsluecken aufweist, sondern alleine schon aufgrund seiner Natur und Entstehung eine Software ist, die der verantwortungsbewusste Konsument im Prinzip boykottieren sollte. Daraus resultiert die Frage, ob man sich nicht auch - oder gerade - als Webdesigner dazu aufgerufen fuehlen sollte, diesem Boykott den Ruecken zu staerken?

Kommen wir zu einem weiteren Punkt. Boris drueckte in diesem Thread juengst aus, dass er den Aufwand, den ein Webdesigner betreiben muss, um seine Seite fuer den IE6 zu fixen, als nicht sehr gross empfindet. Ich stimme ihm dabei zu, aber nur wenn man die Aussagen dahingehend erweitert, dass wir von einem Webdesigner sprechen, der bereits die vorhandenen IE(6)-Bugs und deren entsprechenden Fixes gut kennen- und anzuwenden gelernt hat. Wenn man sich die Huelle und Fuelle der Websites ansieht, die sich auch oder ausschliesslich mit diesem Thema befassen, wird schnell klar, dass dieses Thema durchaus nicht ganz so einfach zu handhaben ist. Dies schlaegt sich auch in unzaehligen Forenposts nieder, sowohl hier als auch in anderen Foren. Auch ich weise in meiner Signatur darauf hin, dass die Problematiken in Bezug auf IE-Workarounds einen grossen Teil der Zeit ausgemacht haben (und immernoch machen), da ich mich mit Webdesign beschaeftige. Ich behaupte, kein dummer Mensch zu sein und frage mich, wieviel Zeit andere mit diesem Thema verbringen muessen.

Spaetestens in meiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann hat man mir mehr als nur deutlich eingetrichtert, jegliche Aufwendungen in Arbeitszeit und somit Geld umzurechnen. Wenden wir diese Ueberlegungen auf den Mehraufwand an, den Webdesigner mit dem Erlernen und Beseitigen von IE-Bugs haben, ist das ein ziemlich erschreckender Gedanke. Mal angenommen, jemand lernt HTML und CSS bis zur Perfektion. Sagen wir, nur Beispielhaft, er musste dafuer 300 Stunden aufwenden. Und sagen wir, er musste nur 10% dieser Zeit in IE-bezogene Probleme investieren. Dann hat er trotzdem 30 Stunden Zeit darin vergeudet. Nehmen wir ein schmerzhafteres, praktisches Beispiel: Angenommen, Boris nimmt 10 EUR die Stunde fuer die Erstellung einer Website und muss fuer ein groesseres Projekt eine Stunde in die Erstellung eines IE-Stylesheets stecken, dann hat er wegen dem IE 10 EUR verloren.

Zugegeben, so schmerzhaft klingt das nun doch nicht. Aber rechnet es einmal hoch. Die 30 Stunden Einarbeitungszeit in die Problematik haetten den Webentwickler dann z.B. schon 300 EUR gekostet. Kaufmaennisch betrachtet, sprechen wir hier im Prinzip von 'Schaden'. Man muesste es nun aber einmal wirklich hochrechnen, also diese Ueberlegung auf alle Webdesigner, rund um die Welt, anwenden, auf alle Projekte die mit solchen Problemen zu kaempfen hatten und haben werden. Keiner kann das ausrechnen, aber die Vermutung liegt nahe, dass hier 'Schaeden' in Millionenhoehe entstanden sind, wenn nicht mehr. Wer will, kann sich auch ueberlegen, wieviel mehr Zeit die Webdesigner dieser Welt in das Design und die Funktion ihrer Werke haetten stecken koennen, oder in die Weiterentwicklung des Webs. Wie gesagt, die Summe machts.

Hinnehmbar waere das in dem Moment, da diese Sitation entstanden waere, weil jemandem versehentlich ein mieser Programmierfehler unterlaufen ist. Doch ich betone erneut, dass wir uns hauptsaechlich deshalb mit dieser Situation konfrontiert sehen, weil Microsoft sich selbst die Taschen noch etwas voller stopfen wollte.

Noch einmal moechte ich Boris Meinung aufgreifen, dass der Aufwand fuer das IE-Bugfixen gering waere. Ja, es stimmt, wenn man mit der Problematik vertraut ist und wenn wir nur den CSS-Code betrachten. Wir duerfen aber nicht vergessen, dass der IE6 es uns zum Beispiel (fast) unmoeglich macht, transparente png-Dateien einzusetzen. Auch verhindert er den Einsatz diverser fortschrittlicher Webtechniken. Von einigen CSS-Selektoren bis zu diversen JavaScripts ist alles dabei. Neben einem Mehraufwand, der gegebenenfalls das Schreiben von CSS-Code uebersteigt, sprechen wir also ausserdem von Einschraenkungen in unseren Moeglichkeiten.

In Bezug auf das ganze Thema finde ich besonders interessant, wie ich damals vom IE6 auf den Firefox gewechselt bin. Damals, es ist einige Jahre her, hatte ich zwar bereits viel Ahnung von Computern im allgemeinen, kannte mich mit Webentwicklung aber nicht im Ansatz aus. Ich hatte zwar einige Versuche in Microsoft Frontpage (!) gemacht, doch das war alles.
Eines Tages wollte ich die Website einer Band besuchen, musste aber feststellen, dass mir nicht mehr als ein Hinweis angezeigt wurde, der besagte, dass mir der Zugang bei Benutzung des IEs verwehrt bliebe. An diesem Tage stellte ich mir zum ersten die Frage: "Gibt es noch andere Browser? Wozu? Welche?" und "Warum sollte ich die Site denn nicht mit dem IE betrachten duerfen?". Um meine Neugierde zu stillen, recherchierte ich kurz im Internet. Bereits nach einer halben Stunde hatte ich genug Informationen gesammelt um voller Ueberzeugung Firefox herunterzuladen und zu installieren. Seitdem habe ich den IE nur noch zu Testzwecken angeruehrt.

Das interessante an dieser Geschichte ist, dass ich ohne das strikte vorgehen dieser Bandwebsite vermutlich noch heute (oder zumindest bis zu dem Punkt, da ich mit Webdesign begonnen habe) den IE benutzen wuerde. Einen einfachen Hinweis haette ich jedoch ignoriert, da mir jegliche Notwendigkeit eines Wechsels verborgen geblieben waere. Deshalb bin ich dem Autor dieser Website mehr als nur dankbar fuer den Entschluss zu dieser Massnahme.

Die Geschichte zeigt uns ausserdem, dass auch PC-versierte Menschen durchaus keine Ahnung von einer solchen, eher speziellen Thematik haben muessen. Klar, dass solches Wissen beim 'Normalverbraucher' also kaum zu erwarten ist, beim durchschnittlichen 'PC-Opa' noch weit weniger. Woher sollte ein solches Wissen auch kommen?

Wer sich heute einen PC im MediaMarkt kauft, braucht nicht mehr viel Ahnung von Technik zu haben. Es reicht ein gewisses technisches Grundverstaendnis, dann kommt der Rest von alleine. Einschalten und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen, viel falsch machen kann man scheinbar nicht. Kein Wunder, dass das Interesse oder Verstaendnis fuer das, was da eigentlich passiert, gering ist. Hauptsache es funktioniert, wie ist ja egal. Das sieht man heute in allen Bereichen. Die jungen Zocker wollen unbedingt eine bessere Grafikkarte und mehr RAM, was diese Komponenten aber eigentlichen machen oder wofuer RAM steht, das weiss kaum einer. Ebenso sieht es bei der Software aus. 'Internet Explorer' ist das Internet, Microsoft ist ein fester Bestandteil eines PC, pdf-Dateien lassen sich ausschliesslich mit dem Adobe Acrobat-Reader oeffnen. Dateisystem, Partitionen, ... - mit solchen Begriffen wissen zu wenig Leute etwas anzufangen. Dementsprechen sieht die Reaktion aus, wenn man jemandem vom IE abraten will:
- "Du solltest diesen Browser lieber nicht benutzen, weil..."
- "Mir egal was Du da erzaehlst und was ich hier fuer ein Programm benutze - ich tippe die Adresse ein und die Seite wird angezeigt. Laeuft doch. Reicht mir. Nerv mich nicht."

Die grossen Konzerne forcieren das natuerlich mehr und mehr, indem die ausgelieferte Software immer 'benutzerfreundlicher' wird. Wo man einst noch Befehle kennen musste, um mit MS-DOS ueberhaupt etwas anzufangen, braucht man heute nur noch lesen und mit der linken Maustaste klicken koennen. Nicht, dass ich das schlecht finde, doch dadurch schwindet das Hintergrundwissen rapide. Fuer den Normalverbrauche mag dieses Hintergrundwissen in vielen Bereichen auch nicht wichtig zu sein, doch gerade in Bezug auf das Internet waere es definitiv immer oefter vonnoeten.

Wir leben in einer Zeit, da die aelteren Generationen teilweise ueberhaupt keinen Bezug zu aktueller Technik und den neuen Medien haben. Mein Vater, beispielsweise, wusste bis vor zwei Jahren noch nicht einmal, wie er den PC meiner Mutter einschaltet. Gleichzeitig sehen sich die jungen Generationen immer weniger mit der Notwendigkeit konfrontiert, sich eingehender mit der Technik zu beschaeftigen, die sie aufgrund der Benutzerfreundlichkeit problemlos benutzen koennen. Das Resultat ist, dass wir es im Durchschnitt mit Benutzern mit gefaehrlichem Halbwissen zu tun haben. Sie wissen, wie sie 'ihre Programme' benutzen koennen, verstehen aber nicht wirklich, was diese mit den Benutzereingaben machen.

Meiner Meinung nach liegt hier das groesste und grundlegendste Problem ueberhaupt.

Es ist zwar solange (scheinbar) kein Problem, da jeder einzelne mit seinem PC lokal die wildesten Dinge anstellt. Sobald solche Menschen dann aber das Internet bevoelkern, muss man es kritischer betrachten. Kommt das Internet ins Spiel, kann Schaden entstehen. Das gefaehrliche Halbwissen fuehrt dazu, dass solche Benutzer nicht selten Opfer von 'Computerkriminellen' werden. Ich erkenne eine Phisingseite zum Beispiel sofort, ebenso erkenne ich, wenn ein Onlineangebot wie opendownload beabsichtigt, mich um mein Geld zu betruegen oder ich den Anhang einer E-Mail lieber nicht herunterladen sollte. Weniger versierte Nutzer fallen jedoch regelmaessig auf solche Tricks herein, meine eigene Mutter ist z.B. ein Paradebeispiel. Aber auch in meinem Freundeskreis sehe ich das wieder und wieder; so gehe ich zum Beispiel schon lange nicht mehr mit MSN/WLM online, da ich sofort von mindestens 5 gehackten Accounts meiner Freunde Spamnachrichten erhalte, die mich ebenfalls zu einem Opfer machen wollen.

Es mag aussehen, als wuerde ich den Bezug zur IE6-Thematik verlieren, aber keine Sorge. Ich will auf folgendes hinaus:

Wenn sich Computerviren extrem verbreiten, ist das Risiko einer Infektion fuer jeden Einzelnen drastisch erhoeht. Dies ist ein Beispiel dafuer, warum das unbedachte Handeln einiger nachteilhaft fuer die gesamte Internetgemeinschaft sein kann. Computer/Onlinekriminalitaet ist ein Problem, welches laengst auch die Gesetzgeber beschaeft, da uns alle das Problem betrifft. Aber man hinkt stets einige Schritte hinterher. Es ist also eine Angelegenheit, die laengst alle etwas angeht und bei der jeder ein Stueckchen Verantwortung traegt.

Wer am Strassenverkehr teilnehmen moechte, braucht einen Fuehrerschein. Um diesen zu bekommen, muss der angehende Fahrer auch etwas ueber die Fuktionsweise des Autos lernen. Fuer alle Faelle. Schliesslich geht es im Strassenverkehr um die Sicherheit aller. In diesem Falle geht es sogar um Menschenleben.

Im Internet ist das nicht so drastisch, aber Schaden entsteht hier trotdem permanent - einen Fuehrerschein braucht aber niemand und Hintergrundwissen wird auch kaum vermittelt, obwohl die Schulen ganz zaghaft erste Schritte in diese Richtung unternehmen.

Wer am Strassenverkehr teilnehmen moechte, braucht ein zugelassenes Fahrzeug. So ein Fahrzeug muss gewissen Kriterien erfuellen. Im Sinne der Sicherheit aller. Juengst auch im Sinne der Umwelt, was auch wieder im Sinne aller ist.

Im Internet kann jeder teilnehmen, egal mit welcher Kruecke er unterwegs ist. Und hier haben wir den Bezug zu unserer IE6-Kruecke. Auch hier gilt wieder, dass das KFZ-Beispiel signifikant drastischer ist, aber das Prinzip ist aehnlich und sollte verdeutlichen, was ich meine.

Ein kurzer Exkurs, erneut in die Nostalgie: bis vor wenigen Jahren nutze ich einen uralten schwarz-weiss-Fernseher. "Tragbar", aber 20kg schwer. Ein wunderbares Teil, es machte Spass damit Fernsehen zu gucken. Doch die Antenne war fest verbaut und ploetzlich stand der Beschluss, dass das analoge Fernsehen abgeschaltet wuerde. Vorbei war es mit dem Fernseher, von einem auf den anderen Tag. Da bekam man dann nur noch eine Trostlose Meldung angezeigt, man solle sich doch bitte einen Digitalreceiver kaufen. Hier haette man ebenfalls darueber disktuieren koennen, ob man das vor dem Benutzer verantworten kann, immerhin kann man sich einen solchen Receiver nicht einfach kostenlos herunterladen. Doch letztlich dient der Fortschritt uns allen und jeder muss kleine Opfer bringen. Wer damals nicht verstanden hat, was es mit analog und digitial auf sich hat und warum der Fernseher ploetzlich kein Bild mehr ausspuckt, der musste sich eben bei Bekannten schlau machen oder aber in den naechsten Elektronikmarkt gehen und sich beraten lassen - da gibt es Leute, die sich auskennen und einem helfen.

Wer nun also in zwei Jahren (oder ab Maerz, haha) moeglicherweise vor der Situation steht, dass sein Browser ihm bei 90% aller Seiten nur noch Hinweise ausspuckt, er sollte sich bitte einen anderen Browser zulegen, sieht sich in einer aehnlichen Lage: Vielleicht hat er Genug Ahnung und kann es bewerkstelligen. Vielleicht nicht. Dann muss er eben einen Fachmann bemuehen. Ohne Fuehrerschein kann ich nicht erwarten, dass ich ein Auto fahren kann, ohne etwas PC-Wissen kann ich nicht erwarten, dass ich den PC vernuenftig bedienen kann.
Tja, und Vielleicht kann auch der Fachmann dem Unbeholfenen Benutzer nicht helfen, den Browser zu aktualisieren, weil das Betriebssystem zu alt ist, um einen neueren zu installieren. Was nun? Nun, Dann ist es eben Zeit, ein neues Betriebssystem oder einen neuen PC zu kaufen. Wenn das Auto nicht mehr durch den TUEV kommt, hat das ja auch seine Gruende.

Der Punkt, auf den ich seit langem hinaus will, ist also:
Wir haben einen Mangel an Fachwissen zu verzeichnen, der sich in vielerlei Hinsicht negativ auswirkt, vorallem aber auf den Benutzer selbst, der sich wundert, warum er ploetzlich kein Geld mehr auf dem Konto hat, nachdem er drei Monate mit einem Keylogger im Hintergrund Onlinebanking betrieben hat. Diese Problematik geht uns alle an. Leider Tut die Politik noch lange nicht genug, um diesem Misstand entgegenzuwirken. Die Benutzung von Software wie dem IE6 ist sicherlich auch einer dieser Misstaende, der nicht zuletzt aufgrund fehlender Aufklaerung besteht.

Wer also ist nun am ehesten gefragt, eine solche Aufklaerung zu betreiben, wenn nicht wir, die Webdesigner, die sich mit der Thematik auskennen und die absolut ideale Moeglichkeit haben, dem Benutzer die Informationen direkt unter die Nase zu reiben?

Irgendwann ist der IE6 sowieso tot. Auch wenn keiner was dafuer tut. Das war schon in der Vergangenheit mit anderen ueberholten Browsern so, wie einige hier angemerkt haben. Doch es gibt die Chance, etwas zu tun, den Prozess signifikant zu beschleunigen und den Benutzer dabei auch noch ein Stueck weit zu sensibilisieren.

Diese Moeglichkeit sollte wahrgenommen werden, wo immer es problemlos moeglich ist. Es sollte getan werden im Sinne der Sicherheit, des Fortschritts, der Wirtschaftlichkeit, der Webstandards, der Kompatibilitaet und letztlich auch einfach aus Prinzip. Im Sinne aller.

Dabei verweise ich noch einmal auf das, was ich eingangs sagte: kommerzielle Websites oder Websites die aus anderem Grund besondere Ruecksicht auf ihre Besucher nehmen wollen oder muessen sind davon ausgenommen, genauso Projekte, bei denen der Webdesigner keinen Einfluss auf solche Entscheidungen nehmen kann. Aber ueberall dort, wo es 'verlustfrei' moeglich ist, den Benutzer aufzuklaeren, da sollte es geschehen. Im Sinne von uns allen.

Trotzdem, auch das sei noch einmal betont, ist das nur meine persoenliche Meinung und ich finde trotzdem, dass jeder mit seiner Website machen kann, was er will und dementsprechend respektiere ich trotz allem, wenn jemand sich dagegen entschliesst, solche Massnahmen zu ergreifen.

... Amen. :P

PS: OH WAHNSINN, ist das viel Text geworden! Es ging einfach so von der Hand. Aber ich habe sicherlich auch viel vergessen, dass mir zwischendurch in den Kopf kam. Wie auch immer, aufgrund der Menge werde ich es nicht noch einmal gegenlesen und bitte Fehler zu entschuldigen, korrigiere diese aber gerne, wenn ihr mir einen Hinweis gebt. Danke!
__________________
Wenn Du mich fragst, was mir beim Erlenen von Webentwicklung am meisten Probleme bereitet, dann antworte ich: IE.
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  #127 (permalink)  
Alt 28.02.2009, 02:12
Benutzerbild von Geronimo
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Zitat:
Zitat von domsson Beitrag anzeigen
Irgendwann ist der IE6 sowieso tot. Auch wenn keiner was dafuer tut. Das war schon in der Vergangenheit mit anderen ueberholten Browsern so, wie einige hier angemerkt haben. Doch es gibt die Chance, etwas zu tun, den Prozess signifikant zu beschleunigen und den Benutzer dabei auch noch ein Stueck weit zu sensibilisieren.
Noch erreicht der IE 6 aber laut WebHits einen Marktanteil von stolzen 42,5 Prozent und ist somit noch vor dem IE 7 der 19,9 Prozent erreicht unangefochtener Marktführer. Selbst der IE 5 verfügt noch immer über einen Marktanteil von 3,1 Prozent. Das deckt sich auch in etwa mit den Zugriffsstatistiken der von mir betreuten Websites.
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  #128 (permalink)  
Alt 28.02.2009, 03:22
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Zitat:
Zitat von andreas' Beitrag anzeigen
Der IE6 und drunter ist eine Blockade und Stillstand was die Webentwicklung betrifft.
Das mag ja sein, aber trotzdem muss (oder sollte man)ihn unterstützen, eben weil er von der Mehrheit genutzt wird(und sei es nur als Faulheit weil er beim OS dabei ist)

Ich kann die Technik-Affinen User und Ihre Forderungen nach mehr Browseraktualität durchaus verstehen, aber das ist nunmal nicht der Maßstab der für die breite Masse gilt. Die 50%+X Browseranteil sind nunmal Mamas, Omas&Opas(kenn ich beides aus der Familie) und sonstige Anwender die froh sind, wenn Sie sich merken können, welchen Klick Sie wo machen müssen damit Simpel-Aktion-XY funktioniert. Und je nach Website sind das auch potentielle Kunden die man nicht vergraulen sollte/darf.

Desweiteren wird einem jeder größere Kunde etwas husten, wenn man Ihm eröffnet(oder er es anderweitig spitz bekommt), das 50% der Surfer a priori die Arschkarte gezogen haben, weil Webdesigner der Meinung ist, diesen Mistbrowser nicht mehr unterstützen zu wollen und der User gefälligst sein System upzudaten hat.

Ich selber kann mich noch gut an einen Fall erinnern, wo ich für eine Intranetseite verantwortlich war, und sich erst im nachhinein herrausgestellt hat, das die in der Firma Netscape/Mozilla 4 irgendwas verwenden(ist schon einige Jahre her) mit dem die Seite natürlich aussah wie hingekotzt(und das war vorher auch nicht spezifiziert worden).
Jeder darf mal raten, wie oft die gesagt haben, das das gefälligst mit dem Browser zu laufen hat....genau einmal! Und da gibt es ab einer gewissen Auftragsgröße auch kein rumgemecker, sondern da darf sich der Webdesigner mit so einer schei*** rumschlagen

Gerade Firmen sind bei sowas selten up-to-Date, weil Sekretärin Lieschen-Müller eben große Probleme damit hat, sich mit einem neuen Stück Software auseinanderzusetzen, sondern Sie einfach mit dem System arbeiten will/muss.

Auf Privatseiten kann jeder machen was er will und sich seine Zielgruppe selber aussuchen und auch Browser nicht unterstützen usw usw, aber im geschäftlichen Bereich zählt nunmal die breite Masse. Da kann man sich auf den Kopf stellen, aber so sieht ist es nunmal!
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  #129 (permalink)  
Alt 28.02.2009, 12:39
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andreas' wird schon bald berühmt werden
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diese Argumentation wurde nun schon mehrfach verwendet.
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  #130 (permalink)  
Alt 28.02.2009, 12:55
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funky^mariechen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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ja, und? das ändert doch nichts an der wahrheit, überlegenheit und korrektheit dieser argumentationskette

man kann die augen vor der realität verschließen oder man läßt es bleiben :P
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